Warum eigentlich Karpfenangeln…
weil Karpfenangeln mehr ist als nur große Fische zu fangen, sie zu fotografieren und endlose Montageänderungen.
Es ist auch die Spannung, Freude und das zittern der Knie wenn man einen schönen Karpfen überlisten konnte.
Das Erfolgsgefühl, alles richtig gemacht zu haben, von den Vorbereitungen, Platzwahl bis hin zum Keschern. Manchmal auch das Glück, widererwartend doch einen Karpfen an die Rute bekommen zu haben. Das macht unser Hobby so besonders. Für viele von uns sind es auch die traumhaften Momente und wunderschönen Stunden in der frischen Luft, Natur und Landschaft oder das Zusammensein mit Freunden.
Piep Piep Pieeeeeeeeeeeeeeeeeep… Abzuuuug…
Adrenalin pur und fast unbeschreiblich. Mit zwei Sprüngen ist man an der Angelrute. Der Bissmelder gibt nur noch einen schrillen durchgängigen Ton von sich. Die Angel hoch, Freilauf raus und schon ist die Karpfenrute zum Halbkreis durch gebogen und man spürt die Kraft welche vom Fisch auf der anderen Seite der Schnur ausgeht.
Noch ca. 20 Metern dann kann man den Karpfen das erste mal bremsen und leicht in die eigene Richtung bringen. Das ganze geht noch einige Minuten hin und her. Dabei das innere Zittern… “lass die Schnur halten”, “Bloß keinen Fehler machen”, dann durchbricht das erste mal ein breiter Rückenkamm die Wasseroberfläche.
Gänsehaut!
Kurz vor dem Kescher werden nochmals alle Kräfte mobilisiert und nochmals werden 5 Meter Schnur von der Spule gezogen. Dann endlich schließt sich das Keschernetz um den Fisch.
Die Knie zittern, einfach geil. “Luftsprünge”…
Petrigrüße Markes